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Liste der Preisträger und Nominierten des International Booker Prize

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Die Liste der Preisträger und Nominierten des International Booker Prize (bis 2019 Man Booker International Prize) verzeichnet die ausgezeichneten und nominierten Werke und Autoren seit der ersten Verleihung des International Booker Prize im Jahr 2005. Ebenfalls angeführt sind die Jurymitglieder der jeweiligen Jahrgänge.

Preisträger und Nominierungen

Zusammenfassung
Kontext

Bester Roman (ab 2016)

2016

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Paperback bei Portobello (2015)

Bei der ersten Verleihung des neu umstrukturierten Preises im Jahr 2016 wurden insgesamt 155 Romane eingereicht,[1] die zwischen dem 1. Januar 2015 und 30. April 2016 in englischer Sprache im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurden.[2] Die Jury um den Independent-Journalisten Boyd Tonkin (Vorsitz), die Anthropologin und Autorin Tahmima Anam, den Wissenschaftler David Bellos, den Herausgeber und Wissenschaftler Daniel Medin sowie die Autorin Ruth Padel[3] präsentierte im März 2016 eine Longlist mit 13 Titeln.[4] Im April folgte die Shortlist mit sechs Werken.[5] Die Prämierung des Gewinnertitels fand am 16. Mai 2016 während eines formellen Abendessens im Victoria and Albert Museum in London statt.[6]

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2017

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2017 geehrt: David Grossman

Bei der zweiten Verleihung konnten Bücher vorgeschlagen werden, die zwischen dem 1. Mai 2016 und 30. April 2017 in englischer Sprache im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurden (eine Mindestanzahl an Nominierungen pro Verlag gab es nicht).[7] Insgesamt wurden 126 Bücher eingereicht.[8] Die Jury bestand aus Nick Barley (Vorsitz), Leiter des Edinburgh International Book Festival, dem britischen Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer Daniel Hahn, der türkischen Autorin Elif Shafak, der nigerianischen Schriftstellerin Chika Unigwe und der britischen Dichterin Helen Mort. Die Longlist mit 13 Titeln wurde am 15. März 2017 präsentiert. Daraus erstellte die Jury eine Shortlist mit sechs Titeln, die am 20. April 2017 veröffentlicht wurde.[9] Die Prämierung des Gewinnertitels fand am 14. Juni 2017 wie im Vorjahr während eines formellen Abendessens im Victoria and Albert Museum in London statt.[10]

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2018

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2018 preisgekrönt: Olga Tokarczuk

Bei der dritten Verleihung konnten Bücher vorgeschlagen werden, die zwischen dem 1. Mai 2017 und 30. April 2018 in englischer Sprache im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurden (eine Mindestanzahl an Nominierungen pro Verlag gab es wie im Vorjahr nicht).[11] Insgesamt wurden von der Jury 108 Bücher berücksichtigt. Die Jury bestand aus der Autorin Lisa Appignanesi (Vorsitz), dem Lyriker, Übersetzer und Literaturwissenschaftler Michael Hofmann, dem Romanautor Hari Kunzru, dem britischen Journalisten und Literaturkritiker Tim Martin (The Telegraph) und der Autorin Helen Oyeyemi. Die Longlist mit 13 Titeln wurde am 12. März 2018 präsentiert. Daraus erstellte die Jury eine Shortlist mit sechs Titeln, die am 12. April 2018 veröffentlicht wurde.[12] Die Bekanntgabe des Gewinnertitels erfolgte am 22. Mai 2018 und fand wie in den Vorjahren während eines formellen Abendessens im Victoria and Albert Museum in London statt.[13]

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2019

Bei der vierten Verleihung wurden von der Jury 108 Bücher berücksichtigt. Die Jury bestand aus der Historikerin und Autorin Bettany Hughes (Vorsitz), der Schriftstellerin und Übersetzerin Maureen Freely, der Philosophie-Professorin Angie Hobbs, dem Romanautor und Satiriker Elnathan John sowie dem Schriftsteller Pankaj Mishra. Die Longlist mit 13 Titeln wurde am 12. März 2019 präsentiert.[14] Daraus erstellte die Jury eine Shortlist, die am 9. April 2019 veröffentlicht wurde.[15] Die Bekanntgabe des Gewinnertitels erfolgte am 21. Mai 2019 während eines formellen Abendessens im The Roundhouse in London.[16]

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2020

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2020 ausgezeichnet: Marieke Lucas Rijneveld

Bei der fünften Verleihung wurden von der Jury 124 Bücher berücksichtigt. Die Jury bestand aus dem Leiter für Literatur am Southbank Centre Ted Hodgkinson (Vorsitz), der Direktorin der Villa Gillet Lucie Campos, der Übersetzerin und Schriftstellerin Jennifer Croft (Preisträgerin 2018, gemeinsam mit Olga Tokarczuk), der Schriftstellerin Valeria Luiselli und dem Autor und Musiker Jeet Thayil (nominiert mit Narcopolis für den Man Booker Prize 2012). Die Longlist mit 13 Titeln wurde am 27. Februar 2020 präsentiert. Daraus erstellte die Jury eine Shortlist, die am 2. April 2020 veröffentlicht wurde.[17] Der Gewinnertitel wurde am 26. August 2020 bekanntgegeben, nachdem das gesamte Auszeichnungsverfahren für 2020 aufgrund der aktuell bestehenden COVID-19-Pandemie um mehrere Monate prolongiert worden war.

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2021

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2021 ausgezeichnet: David Diop

Unter dem Vorsitz von Lucy Hughes-Hallett fungierten als Jury Aida Edemariam, Neel Mukherjee, Olivette Otele und George Szirtes.[18] Am 30. März 2021 wurde die aus 13 Werken bestehende Longlist bekannt gegeben, die aus insgesamt 125 eingereichten Titeln erstellt worden war.[19] Die Shortlist wurde am 22. April,[20] das preisgekrönte Werk am 2. Juni 2021 bekannt gegeben.[21]

Shortlist

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2022

Erstmals wurde mit dem Iren Frank Wynne ein Übersetzer als Juryvorsitzender berufen.[22] Ihm stehen mit Merve Emre, Petina Gappah, Viv Groskop und Jeremy Tiang vier weitere Jurymitglieder zur Seite.[23] Das Preisgeld für die nominierten Autoren und Übersetzer der Shortlist wurde von 1000 Pfund Sterling auf 2500 Pfund Sterling angehoben, womit der Preis nun mit insgesamt 80.000 Pfund Sterling dotiert ist.[22]

Am 10. März 2022 wurde die aus 13 Werken bestehende Longlist veröffentlicht. Die Shortlist sollte am 7. April auf der London Book Fair bekannt gegeben werden. Die Vorstellung des preisgekrönten Werks Tomb of Sand erfolgte am 26. Mai 2022 am Londoner Veranstaltungsort One Marylebone.[22]

Shortlist

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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2023

Der Jury stand die Autorin Leïla Slimani vor. Weitere Mitglieder waren Uilleam Blacker, Tan Twan Eng, Parul Sehgal und Frederick Studemann. Die Longlist wurde am 14. März 2023 bekannt gegeben,[24] die Shortlist am 18. April 2023. Die Bekanntgabe des ausgezeichneten Titels erfolgte am 23. Mai 2023 in London.[25]

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2024

Der Jury stand die kanadische Autorin und Rundfunksprecherin Eleanor Wachtel vor. Weitere Mitglieder waren die Dichterin Natalie Diaz, der Schriftsteller Romesh Gunesekera, der Künstler William Kentridge und der Autor, Herausgeber und Übersetzer Aaron Robertson. Für den Preis eingereicht werden konnten Bücher, die zwischen 1. Mai 2023 und 30. April 2024 im Vereinigten Königreich und Irland veröffentlicht wurden.[26]

Die Preisverleihung fand am 21. Mai 2024 in der Tate Gallery of Modern Art in London statt. Preisgekrönt wurde die im Verlag Granta Books publizierte englischsprachige Übersetzung des deutschen Romans Kairos von Jenny Erpenbeck, die bereits 2015 mit dem eingestellten Vorgängerpreis, dem Independent Foreign Fiction Prize ausgezeichnet worden war. Sie ist die erste deutsche Autorin, die den International Booker Prize gewinnen konnte. Michael Hofmann ist der erste männliche Übersetzer, der die Auszeichnung erhielt.[27]

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Longlist (mit den weiteren Nominierten)

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Gesamtwerk (2005–2015)

Jahr Preisträger Nominierungen Jury
2005 Ismail Kadare (Albanien)
2007 Chinua Achebe (Nigeria)
2009 Alice Munro (Kanada)
2011 Philip Roth (USA)
2013 Lydia Davis (USA)
2015 László Krasznahorkai (Ungarn)
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  • Timeline auf der offiziellen Webpräsenz (englisch)

Einzelnachweise

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