Dankerode (Rotenburg an der Fulda)

Stadtteil von Rotenburg an der Fulda Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dankerode ist ein Stadtteil von Rotenburg an der Fulda im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Ort liegt im Stölzinger Gebirge am Oberlauf des Haselbachs einige Kilometer nördlich von Rotenburg an der Fulda. Durch das Dorf führt die Landesstraße 3226.

Schnelle Fakten Stadt Rotenburg an der Fulda ...
Dankerode
Koordinaten: 51° 4′ N,  47′ O
Höhe: 327 (323–340) m
Fläche: 5,01 km²[1]
Einwohner: 92[2]
Bevölkerungsdichte: 18 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36199
Vorwahl: 06623
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Geschichte

Zusammenfassung
Kontext

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Dankerode erfolgte unter dem Namen Dankinrot im Jahr 1142.[1] Die Endung des Ortsnamens -rode lässt auf eine Rodungssiedlung schließen.

Zum 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dankerode im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetz in die Stadt Rotenburg an der Fulda eingegliedert.[3][4] Für Dankerode, wie für die übrigen Stadtteile von Rotenburg an der Fulda, wurde ein Ortsbezirk eingerichtet.[5]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungsorgan,[Anm. 1] denen Dankerode angehört(e):[1][6]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Dankerode 93 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 9 Einwohner unter 18 Jahren, 36 zwischen 18 und 49, 24 zwischen 50 und 64 und 24 Einwohner waren älter.[9] Die Einwohner lebten in 39 Haushalten. Davon waren 9 Singlehaushalte, 13 Paare ohne Kinder und 12 Paare mit Kindern, sowie 6 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 6 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 18 Haushaltungen leben keine Senioren.[9]

Einwohnerentwicklung

Dankerode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2011
Jahr  Einwohner
1834
 
241
1840
 
251
1846
 
260
1852
 
271
1858
 
210
1864
 
234
1871
 
206
1875
 
194
1885
 
171
1895
 
168
1905
 
152
1910
 
155
1925
 
183
1939
 
166
1946
 
269
1950
 
258
1956
 
175
1961
 
167
1967
 
163
1970
 
171
1980
 
?
1990
 
?
2001
 
119
2011
 
93
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Zensus 2011[9]

Religion

Dankerode gehört zum evangelischen Kirchspiel Schwarzenhasel.

Historische Religionszugehörigkeit

 1885:171 evangelische (= 100 %) Einwohner[1]
 1961:163 evangelische (= 97,60 %), drei katholische (= 1,80 %) Einwohner[1]

Politik

Für den Stadtteil Dankerode besteht ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Er umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Dankerode.[5] Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 61,04 %. Alle Kandidaten gehörten der „Freien Wählergemeinschaft Dankerode“ an.[10] Der Ortsbeirat wählte Ralf Wassermann zum Ortsvorsteher.[11]

Wirtschaft

  • Seit 1962 wurden auf Gut Dankerode Trakehner gezüchtet und seit 1990 befindet sich dort ein Friesengestüt mit Reiter- und Ferienhof.

Kulturdenkmäler

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Dankerode.

Persönlichkeiten

Literatur

Anmerkungen und Einzelnachweise

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