Tiefenbach (Kulmbach)
Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tiefenbach (oberfränkisch: Diefn-booch[1]) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Tiefenbach liegt in der Gemarkung Mangersreuth.[3]
Tiefenbach Große Kreisstadt Kulmbach | |
---|---|
Koordinaten: | 50° 5′ N, 11° 28′ O |
Höhe: | 330 m ü. NHN |
Postleitzahl: | 95326 |
Vorwahl: | 09221 |
Geografie
Die Einöde bildet eine geschlossene Siedlung mit Forstlahm und besteht aus drei Wohngebäuden mit eigener Nummerierung. Der Tiefenbacher Weg führt etwas weiter südlich zur Forstlahmer Straße (= Kreisstraße KU 16).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1547 als „Tiffenbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Benannt wurde er nach der Lage. Heute wird der Bach Hauptgraben genannt.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte das aus zwei Anwesen bestehende Tiefenbach zur Realgemeinde Forstlahm. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Gütlein) und das Stiftskastenamt Himmelkron (1 Tropfgütlein).[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Tiefenbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Gößmannsreuth zugewiesen.[8] 1812 erfolgte die Überweisung an den Steuerdistrikt Mangersreuth und der neu gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde. Am 1. April 1946 wurde Tiefenbach nach Kulmbach eingegliedert.[7][9]
Einwohnerentwicklung
*
Ort wird zu Kulmbach gerechnet.
Religion
Tiefenbach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach Unsere Liebe Frau (Mangersreuth) gepfarrt.[6][17]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 165.
- Georg Paul Hönn: Tiefenbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 299 (Digitalisat).
Weblinks
- Tiefenbach in der Ortsdatenbank des bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Tiefenbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 4. November 2020.
Fußnoten
Wikiwand - on
Seamless Wikipedia browsing. On steroids.