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Monegassische Euromünzen
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Die monegassischen Euromünzen sind die von Monaco in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro.
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Rechtsgrundlage und Umfang der Prägerechte
Zusammenfassung
Kontext
Obwohl Monaco kein Mitglied der Europäischen Union ist, wurde am 24. Dezember 2001 in einer bilateralen Währungsvereinbarung mit der Französischen Republik – im Namen der Europäischen Gemeinschaft – festgelegt, dass Monaco eigene Euro-Münzen in Höhe von 1/500 des französischen Prägekontingents prägen darf.[1] Die Europäische Kommission empfahl am 31. Januar 2011 Neuverhandlungen mit dem Fürstentum Monaco,[2] die am 13. Oktober 2012 zu einer neuen Währungsvereinbarung führten.[3] Darin wird festgelegt, dass sich die wertmäßige Obergrenze für die jährliche Ausgabe von Euro-Münzen durch das Fürstentum Monaco zusammensetzt aus
- einem variablen Anteil, der der in der Französischen Republik im Vorjahr pro Kopf ausgegebenen durchschnittlichen Anzahl von Münzen entspricht, multipliziert mit der Einwohnerzahl des Fürstentums Monaco, sowie
- einem festen Anteil, dessen anfänglicher Betrag für 2012 auf 2 340 000 EUR festgesetzt wird. Dieser feste Anteil kann jährlich neu bestimmt werden, um sowohl der Inflation Frankreichs im Vorjahr als auch etwaigen signifikanten Entwicklungen auf dem Markt für Euro-Sammlermünzen Rechnung zu tragen.
Ähnliche Vereinbarungen wurden auch mit drei anderen europäischen Kleinstaaten (San Marino, dem Staat Vatikanstadt und Andorra) geschlossen. Diese Währungsvereinbarungen wurden als notwendig erachtet, da sich diese Staaten vor der Euroeinführung in einer Währungsunion mit Italien beziehungsweise Frankreich und Spanien befanden.
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Umlaufmünzen
Zusammenfassung
Kontext
- Länderkennung: MONACO
- Münzstättenzeichen: Pessac (Füllhorn)[4]
- Münzmeisterzeichen: Gérard Burqoys 2002 (Hufeisen),[5] Serge Levet 2003 (Herz als Ligatur aus S und L),[6] Hubert Larivière 2004–2010 (Jagdhorn mit Tierkreiszeichen Fische),[7] Yves Sampo 2011–2020 (Pentagon mit AGMP, YS),[8] Joaquin Jimenez ab 2021 (Initialen JJ im Quadrat).[9]
Erste Prägeserie (2001–2005)
Die erste Prägeserie der monegassischen Euromünzen zeigt vier verschiedene Motive. Abgebildet sind Fürst Rainier III., Fürst Albert II., sowie Wappen und Siegel der fürstlichen Familie, der Grimaldis.
Die im Wappenschild enthaltenen roten Rauten sind auf der 1-, 2- und 5-Cent-Münze nach den heraldischen Regeln der Tingierung schraffiert dargestellt, ebenso auf der 10-, 20- und 50-Cent-Münze auf dem Schild des Reiters und der Wappendecke des Pferdes.
Zweite Prägeserie (ab 2006)
Mit dem Tod von Fürst Rainier III. und der Inthronisation des neuen Fürsten Albert II. werden seit Dezember 2006 Münzen mit einer neuen nationalen Seite geprägt. Auf der 1-, 2- und 5-Cent-Münze sind die im Wappenschild enthaltenen roten Rauten nach den heraldischen Regeln der Tingierung schraffiert dargestellt.
Die neu gestaltete Vorderseite der Euromünzen (neue Europakarte) wurde in Monaco 2007 eingeführt, jedoch wurde zunächst nur eine neue 1-Euro-Münze herausgegeben.
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2-Euro-Gedenkmünzen
Sammlermünzen
Zusammenfassung
Kontext
Die monegassischen 20-Euro-Goldmünzen entsprechen ebenso wie die italienischen 20-Euro-Goldmünzen und die san-marinesischen 20-Euro-Goldmünzen den Normen der Lateinischen Münzunion. Die 10-Euro-Goldmünze entspricht bez. der Masse dem LMU-Standard, nicht aber beim Durchmesser (18 mm statt 19 mm). Die 100-Euro-Goldmünzen entsprechen bez. Durchmesser dem LMU-Standard, nicht aber bei der Masse (32 g statt 32,26 g).
Es folgt eine Auflistung aller Sammlermünzen Monacos bis 2021.[52][53][54][55]
- (1)nur im KMS – Kursmünzensatz
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Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
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