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Reederei mit Sitz in Regensburg Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Regensburger Personenschifffahrt Klinger ist eine Reederei mit Sitz in Regensburg, die seit ihrer Gründung im Jahr 1963 Fahrgastschifffahrt auf der Donau betreibt.
Regensburger Personenschifffahrt Klinger GmbH | |
---|---|
Rechtsform | GmbH |
Sitz | Regensburg |
Leitung | Susanne Völkl |
Branche | Fahrgastschifffahrt |
Website | https://schifffahrtklinger.de/ |
Stand: 24. Juni 2024 |
Das Unternehmen wurde von den Brüdern Max (* 1928), Karl (* 1930) und Hermann Klinger (* 1940) gegründet. Alle Brüder absolvierten eine Ausbildung zum Schiffer und arbeiteten zunächst für den Bayerischen Lloyd. Max Klinger überlebte im Juni 1944 als Schiffsjunge eine Minenexplosion und den Untergang der Ruthof bei Érsekcsanád in Südungarn.
Ab 1960 arbeiteten Hermann und Karl Klinger als Schiffsführer bei der Dreiflüsserundfahrt in Passau für die Firma Köck, während Max Klinger für die Firma Vogl tätig war. 1963 machten sich Max und Karl Klinger mit dem Kauf ihres ersten Schiffs Neckartal, das sie in Batavia umbenannten, selbstständig.
1964 schlossen sich die Betriebe Klinger, Köck und Vogl zur Betriebsgemeinschaft Dreiflüsserundfahrt zusammen, die bis 1971 Bestand hatte. 1965 wurde das zweite Schiff, die Neptun aus Düsseldorf, erworben. Prominentester Fahrgast war der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss. 1968 begann Klinger mit der Neptun die Strudelrundfahrt in Regensburg, jedoch wurde das Angebot zunächst kaum angenommen. Erst nach mehreren Anläufen und Schwierigkeiten etablierte sich die Fahrt ab 1974 dauerhaft. 1974 kaufte Klinger die Renate und benannte sie in Rataspona um.[1] Ein neuer Anleger näher am Stadtzentrum und steigende Fahrgastzahlen führten dazu, dass die Neptun bald zu klein wurde und 1978 durch die Vaterland, später Castra Regina,[2] ersetzt wurde. 1979 übernahm Klinger die Walhalla-Schifffahrt und charterte das Schiff Walhalla.
In den folgenden Jahren wurde die Flotte ausgebaut, u. a. mit dem Kauf der Jochenstein, der späteren Rataspona und der Rheinpfalz, der späteren Regensburg. Nach dem Tod von Karl Klinger übernahm der Sohn Karl Klinger junior zusammen mit Max Klinger die Führung der Reederei. 1988 verstarb auch Max Klinger. 1989 wurde die Sonntagsfahrt nach Riedenburg ins Programm aufgenommen. 1985 verlegte die Firma ihren Sitz endgültig nach Regensburg. 1994 erfolgte die Umbenennung in „Regensburger Personenschifffahrt Klinger GmbH“. In den 1990er und 2000er Jahren wurden mehrere Schiffe verkauft und neue erworben, darunter 1998 die dritte Rataspona und 2003 die Regensburg. 2013 wurde mit der Fürstin Gloria der erste eigene Neubau in Dienst gestellt.[3]
Für den von der Reederei mehrfach verwendeten ungewöhnlichen Schiffsnamen „Rataspona“ gibt es verschiedene Deutungen. Wissenschaftler bringen ihn mit dem Flussufer in Zusammenhang. Es könnte die Bezeichnung für einen Schiffsanleger an einer wichtigen Handelsroute aus keltischer Zeit gewesen sein.[4]
Das Unternehmen bietet folgende Arten von Fahrten an:
Die Flotte der Reederei umfasste in den Jahren folgende Schiffe:
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