Raufutterfresser
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Als Raufutterfresser (auch Rauhfutter-Fresser) werden makrophage Weidegänger bezeichnet.
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In der Wildbiologie unterscheidet man bei den Wiederkäuern zwischen Selektierern (Naschäsern) mit leicht verdaulicher pflanzlicher Nahrung sowie Raufutterfressern mit schwer verdaulicher pflanzlicher Nahrung, sowie im Übergang die Intermediär-Typen mit jahreszeitlich stark wechselnder Nahrung.[1] Sie zeichnen sich u. a. durch hypsodonte Zähne aus.[2] Raufutterfresser nehmen überwiegend einkeimblättrige Pflanzen, vor allem aus der Familie der Süßgräser, selektiv, als Rinder auch nichtselektiv auf und verdauen deren Pflanzenzellwände (Pflanzenfasern/Zellulose) vor allem im Pansen fermentativ.
Beispiele für Raufutterfresser sind das Rind, das Schaf (auch das Wildschaf oder Mufflon) oder der Wisent.
Siehe auch
Einzelnachweise
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