Otto Diels

deutscher Chemiker und Hochschullehrer; Nobelpreisträger für Chemie (1950) Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Otto Diels

Otto Paul Hermann Diels (* 23. Januar 1876 in Hamburg; † 7. März 1954 in Kiel) war ein deutscher Chemiker. Mit seinem Schüler Kurt Alder erhielt er 1950 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der Diels-Alder-Reaktion.

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Otto Diels in Kiel
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Otto Diels als Nobelpreisträger

Leben

Diels besuchte das Joachimsthalsche Gymnasium und studierte Chemie an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin bei Emil Fischer. Er schloss das Studium 1899 ab und promovierte bei Emil Fischer zum Dr. phil.[1][2] Er erhielt 1915 ein Extraordinariat und wechselte bereits ein Jahr später als Lehrstuhlinhaber an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 1925/26 war er ihr Rektor.[3] Bis 1945 leitete er das Institut für Chemie. Seine Arbeitsgebiete waren die Konstitution der Steroide, Dehydrierungsreaktionen mit Selen, α-Diketone, Urethane und Kohlenstoffsuboxid.

Ehrungen

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Gedenktafel für Otto Diels am Eingang des ehemaligen Hygieneinstituts in Kiel

Schriften (Auswahl)

  • Zur Kenntnis der Cyanurverbindungen. Dissertation. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 1899.
  • Einführung in die organische Chemie. Weber, Leipzig 1913.
  • Einführung in die anorganische Experimentalchemie. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Berlin, Leipzig 1922.

Literatur

Commons: Otto Diels – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

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