Hintschingen

Ortsteil von Immendingen, Baden-Württemberg, Deutschland Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hintschingen

Hintschingen ist ein Dorf an der oberen Donau und ist ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg).

Schnelle Fakten Gemeinde Immendingen ...
Hintschingen
Gemeinde Immendingen
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Ehemaliges Gemeindewappen von Hintschingen
Koordinaten: 47° 56′ N,  42′ O
Höhe: 662 m ü. NN
Einwohner: 247 (31. Okt. 2022)[1]
Eingemeindung: 1. Dezember 1974
Postleitzahl: 78194
Vorwahl: 07462
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Die Bevölkerung ist vorwiegend römisch-katholisch.

Geschichte

In der Nähe wurde 1915 ein alemannisches Reihengräberfeld entdeckt, die Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe.

Am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Donaueschingen aufgelöst, wodurch Hintschingen zum vergrößerten Landkreis Tuttlingen kam. Am 1. Dezember 1974 wurde Hintschingen in die Gemeinde Immendingen eingegliedert.[2]

Hintschingen war ehemals landwirtschaftlich geprägt, heute gibt es nur noch einen Nebenerwerbslandwirt. In Hintschingen sind nur Kleinbetriebe ansässig, die erwerbstätigen Personen sind somit mehrheitlich Pendler.

Politik

Ortsvorsteher

Ortsvorsteher Karl-Heinz Elsäßer (2024).

Wappen

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Blasonierung: „In Gold mit weiß-blauen Wolkenbord eine blaue Pflugschar“[3]
Wappenbegründung: Der Wolkenbord weist auf das Wappen der Grafen und Fürsten von Fürstenberg hin. Die Pflugschar als bäuerliches Symbol findet sich bereits in älteren Hintschinger Siegeln. Das Wappen wurde 1910 in dieser Form angenommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Kapelle St. Wendelin in Hintschingen
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Eisenbahnbrücke Hintschingen

Bauwerke

  • Filialkirche St. Wendelin
  • Donau-Eisenbahnbrücke (ursprünglich zweigleisig)

Naturdenkmale

Verkehr und Tourismus

Der Ort liegt an der Verzweigung von Schwarzwaldbahn und Wutachtalbahn. Letztere ist bis Blumberg-Zollhaus in das Ringzug-Konzept integriert. Der Donauradweg R9 führt durch den rund 240 Einwohner[6] zählenden Ort, direkt am historischen Rathaus sowie der Sankt-Wendelin-Kapelle vorbei. Die Auffahrt Geisingen zur Autobahn von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel) ist rund drei Kilometer entfernt.

Persönlichkeiten

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Kunigunde Schilling von Hintschingen, die letzte Äbtissin von Amtenhausen, regierte von 1796 bis 1808.

Söhne und Töchter des Ortes

Literatur

  • Herbert Keller: Hintschingen – alte Siedlung an der Donau
  • E. Wagner: Neue Funde, Hintschingen an der Donau, in: Römisch-germanisches Korrespondenzblatt, Hrsg. Prof. E. Krüger, Jan. u. Feb. Jahrgang IX, 1916, S. ff

Einzelnachweise

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