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Heilung eines Aussätzigen
Wundergeschichte der Bibel Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die biblische Erzählung von der Heilung eines Aussätzigen berichtet von Jesu Wunderheilung (eigentlich: Reinigung) eines Aussätzigen durch sein Handauflegen. Die Erzählung findet sich im Markusevangelium (Mk 1,40–45 EU), aus dem gemäß der Zweiquellentheorie die Versionen bei Matthäus (Mt 8,1–4 EU) und Lukas (Lk 5,12–16 EU) entstanden sind.

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Der Wortlaut – Synoptischer Vergleich
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Bearbeitungen von Lukas und Matthäus
Bei Lukas und Matthäus lassen sich folgende Bearbeitungen im Gegensatz zu der ursprünglichen Version von Markus feststellen:[1]
Anmerkungen
Nach der damaligen Gesetzessituation müssen Aussätzige vom Volk abgesondert leben, wie es im 3. Buch Mose heißt (Lev 13,46 EU):
„Solange das Übel besteht, bleibt er unrein; er ist unrein. Er soll abgesondert wohnen, außerhalb des Lagers soll er sich aufhalten.“
Das griechische λεπρός (lepros) und der entsprechende hebräische Begriff meinen nicht, dass der Kranke von Lepra befallen sei, sondern bezeichnet eine ganze Gruppe von Hautanomalien[2], darunter auch die Vitiligo.
Die Wundergeschichte wird in der matthäischen Fassung von Jesu Abstieg vom Berg nach der Bergpredigt und von der Sendung des Geheilten zum Priester gerahmt.[3] Dieser Abstieg vom Berg entspricht durch seine Beziehung auf Ex 34,29 EU der Mose-Sinai-Typologie.[1]
Eine weitere Erzählung bei Lukas
Im 17. Kapitel des Lukasevangeliums findet man die Geschichte Heilung von zehn Aussätzigen. Nur „einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war (...).“[4]
Einzelnachweise
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