Gebrüder Engel

deutsche Band Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Gebrüder Engel ist eine Band, die von Thomas „Tom“ Engel (geb. Passmann) (Gesang, Gitarre), Bertram Engel (geb. Passmann) (Gesang, Schlagzeug), Steffi Stephan (Bass) und Karl Allaut (Leadgitarre) gegründet wurde. Bekannt war die Gruppe dafür, in ihren Texten aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu kommentieren.[1]

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
Gebrüder Engel
Allgemeine Informationen
Herkunft Münster, Deutschland
Genre(s) Rock
Aktive Jahre
Gründung 1975
Auflösung  ?
Website
Gründungsmitglieder
Thomas Engel
Bertram Engel
Steffi Stephan
Karl Allaut
Letzte Besetzung
Besetzung beim letzten Album „Sünder“
Gesang und Gitarre
Thomas „Tom“ Engel
Gitarre und Gesang
Ralf „Doc“ Heyne
Bass und Gesang
Jogi Spittka
Schlagzeug
Gereon Homann
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Geschichte

Zusammenfassung
Kontext

Die Gebrüder Engel wählten den Namen der Band aufgrund der langen blonden Locken der Passmann-Brüder, die sich selbst auch „Engel“ nannten.[1] Nach den ersten beiden Alben Gebrüder Engel und Skandal verließ Karl Allaut die Band, dafür kamen Jim Voxx (Gitarre) und der Lyriker Axel Schulß (geb. Schulz)[2] als zweiter Sänger hinzu. Nach der Produktion ihres erfolgreichsten Albums Magengesicht verließ 1981 auch Bertram Engel die Band.[3] Er war zu dem Zeitpunkt bereits festes Mitglied bei Udo Lindenbergs Panikorchester und hatte ein zusätzliches Angebot für die Arbeit bei Peter Maffay.[4] In den folgenden Jahren wechselte die Besetzung mehrmals. Zahlreiche bekannte Musiker der Deutschrock- und der Studioszene wie Keith Forsey, Herb Geller, Alex Conti[5], Dennis Uphoff, Otto Rasche, David Weiss[6] und Doc Heyne[6] spielten bei Gebrüder Engel.

Bis 1993 erschienen insgesamt sieben LPs der Münsteraner Band. Viermal gestaltet Lo Graf von Blickensdorf die Cover der Alben[1]. Sie fangen wieder an (vom Album Magengesicht), eine Warnung vor dem Erstarken des Rechtspopulismus, blieb ihr bekanntestes Lied. Weitere bekannte Lieder sind Klau, lies und kotz (Bildzeitungsong), das auf dem 1. Rock-gegen-Rechts-Festival in Frankfurt 1979 für Furore sorgte,[7] Talentiert, Rauchend im Bett und Die Rede (Deutschland ist demokratisch).

2009 starb Axel Schulß, der neben Tom Engel der zweite Texter der Gruppe war, an den Folgen einer Multiple-Sklerose-Erkrankung.[8]

Im Jahr 2012 nahm die Gruppe Gebrüder Engel in neuer Zusammensetzung mit „Sünder“ das erste Album seit 19 Jahren auf.[8]

Diskografie

Alben

  • 1976: Gebrüder Engel (EMI Electrola)
  • 1979: Skandal (Sky Records)
  • 1980: Magengesicht (EMI Electrola)
  • 1982: Kopfsalat (EMI Electrola)
  • 1983: Die Wahrheit (Idee Records)
  • 1988: Watt 'ne WeltLive (Jovel Records)
  • 1993: Ton Träger Sieben (Jaguar Records)
  • 2012: Sünder (Pucky Music)

Einzelnachweise

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