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Blütengemüse

Knospen oder Blüten, die als Gemüse verzehrt werden Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Blütengemüse
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Als Blütengemüse bezeichnet man Gemüse- und Nutzpflanzen, bei denen ausschließlich Knospen, Blüten oder Blütenstände als Nahrungsmittel dienen.[1] Die Einordnung von Blütengemüse als eigenständige Gruppe ist bereits im frühen 19. Jahrhundert belegt.[2]

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Verzehrreife Artischocke
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Gekochter Blumenkohl

Beispiele

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Wirtschaftliche Bedeutung

Blütengemüse wie Blumenkohl, Brokkoli und Artischocke sind von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, wie am Beispiel des Blumenkohls erkennbar ist: Im Jahr 2021 wurden laut der FAO, der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen, 25.843.741 t Blumenkohl und Brokkoli geerntet. Die größten Produzenten waren China, Indien und die USA. Die größten Erntemengen in Europa wurden von Spanien, Italien und Frankreich eingebracht.[5] Ähnlich sieht es bei Artischocken aus: 2021 wurden laut der FAO weltweit 1.470.332 t Artischocken geerntet. Die größten Anbauländer in der EU waren Italien, Spanien, Frankreich (27.080 t) und Griechenland (7.890 t). Die Schweiz produzierte circa 3 Tonnen.[6]

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Literatur

  • Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung. Springer-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 9783709102114.
  • Reinhard Lieberei, Wolfgang Franke, Christoph Reisdorff: Nutzpflanzenkunde: 118 Tabellen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-13-530407-6.
  • Maria Haumaier: Das große Buch der Kräuter & Gewürze. Teubner, München 2013, ISBN 9783833807671.
  • Konrad Fuss: Der erste Unterricht in der Naturgeschichte: ein Wiederholungs- und Übungsbuch für die Hand der Schüler und Schülerinnen an Volks- und höheren Töchterschulen, sowie verwandten Anstalten. Dritter Kursus. 3. Band. Korn-Verlag, München 1895.

Einzelnachweise

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