Dirk Lornsen
deutscher Schriftsteller Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dirk Lornsen (* 19. März 1957 in Brunsbüttelkoog/Dithmarschen) ist ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor.[1]
Leben und Wirken
Dirk Lornsen wuchs als Sohn des Schriftstellers Boy Lornsen und seiner Ehefrau Margot, geborene Schindler, in Brunsbüttel auf. Nach dem Abitur in Marne studierte er Vor- und Frühgeschichte an den Universitäten in Mainz und Kiel. Während seines Studiums war er an verschiedenen Ausgrabungen beteiligt.[2]
In Lornsens Büchern geht es darum, wie die Menschen ihr gefahrvollles Leben in der Steinzeit meisterten, wie sie Werkzeuge erfanden und wie sie lernten, Waffen herzustellen.[3] Als Vortragender bei Autorenlesungen legt Lornsen einen Schwerpunkt darauf, seine Geschichten durch den direkten Umgang mit archäologischen Funden für seine Zuhörer begreifbar zu machen.[4][5] Im Jahre 1979 wurde ihm durch die Friedrich-Hebbel-Stiftung der Friedrich-Hebbel-Preis verliehen.[6]
Lornsen war mit der Schriftstellerin und Bibliothekarin Kriemhild Buhl verheiratet; die Familie lebte in Höchberg bei Würzburg.[7] Nach der Trennung übersiedelte der Vater zweier Kinder nach Sylt und lebt als freier Schriftsteller in seinem Elternhaus in Keitum.[8]
Publikationen
- Ein karolingischer Stützpunkt im Norden. Ausgrabungen in der Burg Esesfeld an der Stör. In: Archäologie in Deutschland. Heft 1/87. Theiss, Stuttgart, ISSN 0176-8522, S. 36–39.
- Rokal der Steinzeitjäger. 9. Auflage. Thienemann, Stuttgart/Wien 1987, ISBN 3-522-16520-9. (Schulbuchausgabe: 24. Auflage. Ernst Klett, Stuttgart/Leipzig 2007, ISBN 3-12-262540-7).
- Tirkan. 2. Auflage. Thienemann, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-522-16864-X. (Schulbuchausgabe: 2. Auflage. Hase und Igel Verlag, Garching bei München 2009, ISBN 978-3-86760-036-1).
- Die Raubgräber. 7. Auflage. Thienemann, Stuttgart/Wien 1995, ISBN 3-522-16883-6 (Neuausgabe: Thienemann, Stuttgart/Wien 2007, ISBN 3-522-17958-7).
Weblinks
Einzelnachweise
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