Völkl (Unternehmen)

deutscher Hersteller von Wintersportartikeln Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Völkl ist ein deutscher Hersteller von Wintersportartikeln.

Schnelle Fakten
Völkl Sports GmbH[1]
Rechtsform GmbH
Gründung 1923[2]
Sitz Straubing
Leitung Josee Larocque, Jason Tobak[1]
Mitarbeiterzahl 355 (2021)[3]
Umsatz 36 Mio. Euro (2021)[3]
Branche Ski, Sportartikel
Website volkl.com
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Als Tochter des Investmentunternehmens Kohlberg & Co. vereint die Marker-Dalbello-Völkl-Gruppe mit Marker und Völkl zwei der Weltmarken des alpinen Wintersports.

Geschichte

Zusammenfassung
Kontext

Im Jahr 1884 begann Georg Völkl in Straubing mit der Herstellung von Kutschen, später wurde die Produktion auf Boote und Schlitten ausgeweitet.

1923 wurde die Firma an Franz Völkl übergeben und der Alpinski unter dem Namen Vöstra gebaut.[4] 1952 erfolgte die Übergabe an Franz Völkl jun., und die Serienproduktion wurde aufgenommen.

Im Jahr 1986 wurde der erste Prototyp eines Snowboards gebaut und 1993 begann die Serienfertigung von Snowboards für die Firmen Santa Cruz, Sims, Nitro Snowboards und Radair. Noch im selben Jahr wurde der erste Breitski Explosiv für das Tiefschneefahren gebaut.

1992 wurde Völkl von den Schweizern Gregor Furrer (der Bruder von Art Furrer) und Hans-Dieter Cleven übernommen, was zu einer späteren Verlagerung des Hauptsitzes in die Schweiz führte – auch aus steuerlichen Gesichtspunkten.[5] Zunächst erfolgte 1997 der Verkauf der ersten eigenen Völkl-Snowboardlinie.

Im Jahr 1999 wurde die neue moderne Fabrikanlage in Straubing (Bayern) eingeweiht und die Völkl Tennis GmbH gegründet. Im Jahr 2000 wurde der 1952 von Hannes Marker (Bundesverdienstordensträger 1. Klasse 1978)[6] gegründete Bindungshersteller Marker erworben und saniert.

Im Mai 2017 verkaufte der bisherige Eigentümer Newell Brands das Unternehmen an Kohlberg & Co.[7]

Literatur

Einzelnachweise

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